Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Infusionstherapie


Wenn konventionelle Therapieformen wie die orale Aufnahme in Form von Tabletten oder Tropfen und transdermale Aufnahme (z.B. Schmerzpflaster) nicht ausreichend wirksam sind (z.B. bei Migräneschüben) und eine schnelle Wirkung erzielt werden soll, ist die Infusion angeraten.

Die Vorteile der Infusionstherapie liegen in der exakten Dosierbarkeit, der Möglichkeit einer höheren Konzentration und Dosierung, Magenverträglichkeit und darin, dass durch die Magensäure kein Verlust der Medikamentenwirkung erfolgen kann.

Es gibt mehrere Infusionsvarianten, die im OSZ Zürich und auch bei den operativen Eingriffen im Spital angewendet werden:
  • Intravenöse Infusion
    (z.B. i.v. Sympathikusblockade)
    Die Arzneimittel gelangen direkt über die Blutbahn (intravenös) in den gesamten Körper, sodass die Wirkung bereits nach kurzer Zeit einsetzen kann.

    Auch ein Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten (z.B. für die Stabilisierung des Kreislaufs) erfolgt mittels intravenöser Infusionstherapie.
  • Subkutane Infusion
    In diesem Fall wird eine Infusion direkt unter die Haut gegeben. Die Aufnahme der Flüssigkeit erfolgt langsam und ist somit kreislaufschonend.
  • Epidurale Infusion
    (z.B. Periduralblockade)
    Die flüssigen Schmerzmedikamente werden rückenmarksnah eingebracht, so dass große Nervenbahnen direkt an ihrer Wurzel innerhalb der Wirbelsäule betäubt werden.


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