Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Kinesiotaping


Das im Leistungssport sehr häufig angewandte Kinesiotaping wird auch in der Schmerztherapie eingesetzt, um den körpereigenen Heilungsprozess des Patienten zu nutzen.

Ende der 70er Jahre rief der japanische Chiropraktiker und Kinesiologe Dr. Kenzo Kase die Kinesiotaping Therapie in das Leben. Er entwickelte ein hochwertiges Baumwollgewebe, das ungefähr der Stärke, dem Gewicht und der Dehnfähigkeit der Haut entsprach und versetzte es mit einem Acrylkleber, der mit Aussparungen aufgetragen wurde um die Luft- und Flüssigkeitzirkulation zu ermöglichen. Die Methodik der Tape Aufbringung entnahm er den Grundlagen der Kinesiologie.


Die bunten Spezialpflaster dehnen und ziehen sich wie eine zweite Haut wieder zusammen; die Bewegungsfreiheit wird dabei nicht eingeschränkt. Zusätzlich wirken sie schmerzlindernd und stoffwechselanregend.

Aufgrund der unterschiedlichen Anlagetechniken können die Tapes verschiedene Wirkungen entfalten:

  • Aktivierung des lymphatischen Systems
  • Entlastung der Muskeln und Unterstützung der Muskelfunktionen
  • Schmerzreduzierung
  • Unterstützung der Gelenke

Die Tapes sind wasserresistent und können ca. 6 - 10 Tage auf der Haut verbleiben.



Das Kinesiotaping wird bei folgenden Indikationen unterstützend angewendet:
  • Arthrose
  • Cervico Brachialgie (Carpaltunnel Syndrom, Epicondylitis,Schultergürtelsyndrom)
  • Gelenkdistorsionen
  • HWS-Syndrom
  • Impingment Syndrom
  • Lähmungen
  • LWS-Syndrom
  • Lymphödeme
  • Migräne
  • Muskelfaserriss
  • Postoperative Nachsorge
  • Schulterluxation
  • Skoliose
  • Spastiken
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