Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Neuraltherapie


Historisch gesehen geht die Neuraltherapie auf die Entdeckung des Medikamentes Novocain von Einhorn im Jahre 1905 zurück.

Die Brüder F. und W. Hunecke haben auf Grund ihrer Therapieerfolge und der Art und Weise ihrer Therapie den Fachnamen Neuraltherapie benutzt. Sie gehört in den großen Kreis der Reflextherapien, wie die manuelle Medizin, Ohr - und Körperakupunkturtherapie und verschiedene Methoden der physikalischen Medizin, die über vegetative und von Hormonen geleiteten Reaktionen eine Heilung des Gesamtorganismus bewirken.

Nach eingehender Schmerzanamnese und körperlicher Untersuchung wird eine iagnostische Lokalanästhesie durchgeführt.

Hierbei werden Lokalanästhetika verwendet, die verschiedene positive schmerzstillende, entzündungshemmende, durchblutungsfördernde und heilende Eigenschaften besitzen.

An das Körperteil, das der Arzt für das chronische Schmerzgeschehen verantwortlich hält, wird eine bestimmte Menge an Lokalanästhetika gespritzt. Dies können Nervenaustrittspunkte an der gesamten Wirbelsäule sein, dies können Sehnenansatzpunkte sein, dies können Zonen um Nerven herum wie z. Bsp. Peridural- und Spinalräume sein, oder auch Spritzen in und an die verschiedenen Gelenke. Weiterhin besteht die Möglichkeit eine bestimmte Menge eines Lokalanästhetikums in einer Infusion dem Patienten zu infundieren.

Am nächsten Behandlungstermin wird der Patient befragt, ob eine bestimmte Reaktion aufgetreten ist. Hat sich eine Veränderung der Schmerzsymptomatik ergeben, so war der Arzt mit seiner Bestimmung der Ursache der Schmerzsymptomatik richtig und es wird nunmehr weiterhin neuraltherapeutisch behandelt. Je nach Stärke der Schmerzen und Dauer der Schmerzsymptomatik werden die Behandlungen an verschiedenen zeitlichen Abständen durchgeführt.

In einem Zeitraum von 10 - 12 Monaten kommt es normalerweise zu einer wesentlichen Besserung der Schmerzstärke und der Schmerzdauer.

Die Neuraltherapie ist heutzutage, in der Hand eines erfahrenen Schmerztherapeuten, eine zuverlässige Therapie zur Behandlung verschiedenster Schmerzzustände. Auch in der Sportmedizin wird es mit großem Erfolg angewendet.

Bei folgenden Erkrankungen wird die Neuraltherapie eingesetzt:
  • Chronischer Spannungskopfschmerz
  • Chronischer Rückenschmerz
  • Chronischer Rückenschmerz nach Bandscheibenvorfall mit und ohne Operation
  • Chronische Knieschmerzen
  • Chronische Schulterschmerzen
  • Chronische Fussschmerzen
  • Chronische Hüftschmerzen.
  • Herdstörungstherapie
  • HWS Scbleudertrauma
  • unklare Schmerzen im Bauch und Rückenbereich auf Grund von schlecht verheilten Narben
  • Prostatabeschwerden
  • Kieferhöhlenproblematik
  • Alte Zahnherde mit Quecksilber

Die Neuraltherapie ist ein bewährtes Verfahren im Rahmen der gesamten Schmerztherapie, um chronische Schmerzen zu behandeln

Sie gehört in den Bereich der Regulations- und Reflextherapien und muss von einem erfahrenen Schmerztherapeuten angewendet werden.

Man benötigt zur Therapie relativ geringe Dosierungen, so dass die inneren Organe nicht belastet werden. Bei guter Kenntnis der Anatomie, der Injektionstechniken und bei Einhaltung der Höchstdosen handelt es sich um eine äusserst risikoarme Therapieform.

Dennoch kann es kurz nach der verabreichten Injektionen zu Kreislaufreaktionenkommen. Deswegen werden unsere Patienten gebeten, 15 – 20 Minuten im Wartezimmer Platz zu nehmen, damit im Falle einer Kreislaufreaktion gehandelt werden kann. Dieses kann umgehend erfolgen, da das Orthopädische Schmerzzentrum entsprechend medizinisch ausgerichtet ist.

Siehe auch Amplimed Neuraltherapie

















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