Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Osteoporose Therapie


Heutzutage ist es wichtig, es nicht erst zu einer Osteoporose und zu einer Fraktur kommen zu lassen. Deshalb wird dringend geraten eine Osteoporoseprophylaxe durchzuführen, wobei die Osteoporosevorsorge und die Behandlung fliessend ineinander übergehen.

Es ist wichtig ist zu wissen, dass eine Osteoporose entstehen kann, ohne das der Betroffene es es zu merkt. Die Osteoporose kann sich ohne Schmerzen entwickeln und die üblichen Laborparameter sind immer im Normbereich.

Hat sich eine Osteoporose entwickelt ist es aber nicht zu spät. Es gibt eine Reihe von Medikamenten, Vitaminen und Mineralstoffen, die gegeben werden können, um die Osteoporose entweder zum Stillstand zu bringen oder zu heilen.

Bis sich eine Osteoporose entwickelt, kann es viele Jahre dauern. Es gibt ein Zwischenstadium bis zum vollständigen Krankheitsbild der Osteoporose dies wird Osteopenie genannt. Auch dieses Stadium kann frühzeitig entdeckt und behandelt werden.

Die Therapieziele der Osteoporose liegen darin, zunächst die Frakturinzidenz zu vermindern, d.h. die Risikofaktoren für Wirbelkörper, periphere- und Hüftfrakturen zu vermindern. Des weiteren muss die Festigkeit und Qualität des Knochens verbessert werden. d.h ein intakter Knochenstoffwechsel muss erreicht werden. Die Verbesserung der Lebensqualität, also die Verminderung der Schmerzen, das Erreichen höherer Selbstständigkeit und Mobilität ist ebenfalls ein Kernziel.

Die Osteoporose wird dreigleisig behandelt und unterscheidet 3 Therapieformen:
  1. Therapie der Osteoporose mit Medikamenten, Bewegungstraining und Ernährungsumstellung.
  2. Therapie der Auswirkungen wie Schmerztherapie, Behandlung von Frakturen und physiotherapeutische Massnahmen.
  3. Therapie der Grunderkrankung, z.B. Behandlung von Darmkrankeiten, Diabetes etc.

Heutzutage gibt es eine Reihe von Medikamenten, Vitaminen und Mineralstoffen die gegeben werden können, um eine effektive Behandlung der Osteoporose zu ermöglichen. Um den besten Behandlungserfolg zu erzielen ist es wichtig, das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt auszuwählen.

Die Basis jeder medikamentösen Osteoporosetherapie ist die Gabe von Kalzium und Vitamin D. Im zweiten Schritt werden Medikamente verordnet, die den Knochenabbau bremsen, z.B. Bisphosphonate sowie Medikamente, die den Knochenaufbau stimulieren.




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