Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Sportmedizin


Gäbe es eine Pille, welche folgende Eigenschaften in sich vereinigen würde:

  • Senkung des myokardialen Sauerstoffbedarfs
  • Vergrößerung des myokardialen Sauerstoffangebots
  • Hemmung der Arterioskleroseentwicklung
  • Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes, verbunden mit einem anti-thrombotischen Effekt
  • Entgegenwirken der Adipositasentwicklung
  • Begünstigung einer optimalen Entwicklung von Körper und Geist
  • Vermeidung von körperlichen und geistigen altersbedingten Leistungseinbußen

- mit welch großartiger Dramaturgie würde wohl ein solches Medikament weltweit gefeiert werden?

Dabei ist dieses Medikament vorhanden:
es heißt geeignetes, individuell angepasstes körperliches Training vom Kindes- bis zum Greisenalter.
Seiner Anwendung steht leider das physikalische Gesetz der Trägheit entgegen, und damit müssen wir nun einmal leben."
Pionier der Sportmedizin, Professor Wildor Hollmann (1995)

Von Anfang an Sport

Unter Sportmedizin wird heutzutage eine Medizin verstanden, die sich zum einen um Freizeitsportler und zum anderen um Hochleistungssportler kümmert.

Im Hochleistungsport werden Sportler, die bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen, medizinisch betreut, damit das muskuloskelettale System keinen Schaden erleidet. Dies ist die Aufgabe in der orthopädischen Sportmedizin. Es ist verboten Substanzen zuzufügen, die zwar eine Leistungssteigerung bewirken können, aber auch Schädigungen am muskuloskelettalen System verursachen. Im Leistungssport, vor allem bei Kontaktsportarten, wie Fussball, Handball, Basketball, Eishockey etc. kann es zu massiven Verletzungen kommen, die,falls sie nicht richtig behandelt werden, letzlich zu Sportschädigungen führen, die sogar das Ende der Leistungssportkarriere bedeuten kann.

Eine andauernde Betreuung des Leistungssportlers ist nötig. Jede leichte Verletzung muss sofort sorgfältig behandelt werden, damit es nicht zu einer schweren Verletzung kommen kann. Sollte eine schwere Verletzung eingetreten sein, muss sofort die richtige konservative oder operative Therapie einsetzen, um umgehend Rehabilitationsmassnahmen einleiten zu können. Eine gezielte und schnelle Diagnostik kombiniert mit der konsequenten Therapie bedeutet für den Leistungssportler schnellstmögliche Rehabiltation und somit schnellstmögliche Sport- und leistungsfähigkeit.

Turmsprung

Beim Freizeitsportler stellt sich die Situation etwas anders dar. Prinzipiell sollte der Freizeitsport eine erhöhte Lebensqualität bewirken, die an ein vernünftiges Bewegungsprogramm gekoppelt ist.

Im höheren Lebensalter sollten solche Sportarten bevorzugt werden, die zum einen ein vernünftiges Ausdauerprogramm beinhalten gleichzeitig aber auch gelenkschonende Bewegung garantieren. Zu diesen Sportarten gehören Nordic Walking, Joggen, Wandern, Schwimmen und Fahrrad fahren.

Auch jung gebliebene Freizeit und Kontaktsportler, die in ihrer Freizeit ihren Sport ausüben möchten, dem sie schon in der Jugend gefrönt haben, sollten diesen Sport weiterhin ausüben. Wichtig ist hierbei eine kontinuierlich medizinische Kontrolle und bei akuten Verletzungen eine schnelle medizinische Diagnostik und Therapie.

Sit ups am Zürichsee
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