Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

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Nervenschmerzen


Der Nervenschmerz, auch Neuralgie (griechisch: neuron = Nerv, algos = Schmerz) genannt, bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Nerven ausbreiten

Zu den neuropathischen Schmerzen zählen:
  • Neuralgie: Schmerzen im Versorgungsbereich eines Nerven oder nach Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • Polyneuropathie: Sammelbegriff für die Schädigung der feinen, weit verzweigten Nervenenden
  • CRPS (Komplexes Regionales Schmerzsyndrom ) oder Morbus Sudeck
  • Nervenkompressionssyndrom: hervorgerufen durch Einengung oder Druck auf einen Nerven
  • Phantomschmerzen

Der neuropathische Schmerz entsteht durch mechanische oder stoffwechselbedingte Schädigung von einem oder mehrerer Nerven oder durch Veränderungen am Schmerzleitungssytem.

Der Schmerz wird als brennend, auch brennend-dumpf, oft flächenhaft beschrieben. Die elektrisierenden Schmerzattacken schiessen plötzlich ohne erkennbare Auslöser ein

Eine Schmerzauslösung kann aber durch einen eigentlich nicht schmerzhaften Reiz (z.B. Berührung oder Kleidung auf der Haut) ausgelöst werden. Eine weitere Schmerzauslöser ist Hyperalgesie – ein übertrieben starker Schmerz, der durch einen geringen Schmerzreiz ausgelöst wird. Hierzu können auch Missempfindungen (z.B. Kribbelgefühle) gehören, die spontan oder dauerhaft auftreten.

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