Orthopädisches Schmerzzentrum - Dr. med. Gerhard Becker, Zürich

Sie befinden sich hier: Service | Informationen | Spitalaufenthalt
  • kleinere Schriftgröße
  • Standard-Schriftgröße
  • größere Schriftgröße

Spitalaufenthalt


Ist die Operation unumgänglich, weist Herr Dr. Becker als akkreditierter orthopädischer Chirurg nach Untersuchung und Besprechung des geplanten operativen Eingriffes die Patienten für den vereinbarten Termin in das Krankenhaus ein. Die Patienten des OSZ Zürich werden von Herrn Dr. Becker operiert und auch betreut.

Nebenstehend können Sie wichtige Hinweise für ambulante Patienten des Spitals SANITAS zu Ihrer Information herunterladen.

Bitte nehmen Sie sich Zeit, um den Spitalaufenthalt vorzubereiten und bereiten sich entsprechend vor. Aus medizinischer Sicht benötigen wir von Ihnen Unterlagen, die Sie bitte spätestens am Termin in das Spital mitbringen, optimalerweise ein paar Tage vorher dem OSZ Zürich zukommen lassen.

Vor der Operation


Bitte stellen Sie sicher, dass Sie pünktlich zum einbestellten Termin anwesend sind.

Sie sollten sechs Stunden vor dem operativen Eingriff nichts mehr essen, da nur mit möglichst leerem Magen eine sichere Anästhesie erfolgen und eine Kompliktion vermieden werden kann.

Zum Frühstück (bis sechs Stunden vor der Operation) sind helle Brotsorten und Marmelade erlaubt.
Eiweiße (Milchprodukte wie Käse, Quark, Joghurt u.a.), Wurst, Vollkornbrot bitte nicht frühstücken, da diese Nahrungsmittel länger als 12 Stunden im Magen verbleiben können.

Bis mindestens 3 Stunden vor der Narkose nichts nichts trinken ausser klarem Wasser und Kaffee oder speziellen hierfür entwickelten Ernährungslösungen. Sollten Sie im Krankenhaus Durst verspüren, sprechen Sie dies bitte mit dem Pflegepersonal ab.

Am Tag der Operation bitte ebenfalls nicht rauchen und Kaugummi kauen.

Bürokratie


Um die finanziellen Angelegenheiten Ihres Krankenhausaufenthaltes unkompliziert erledigen zu können, regeln Sie bitte sämtliche Versicherungsfragen im Vorfeld. Für die Anmeldung im Spital benötigen Sie folgende Dokumente:

  • Krankenversichertenkarte
  • Krankenversicherungspolice (aktuell)
  • Kostenübernahmeerklärer vom Versicherer, falls schriftlich erteilt
  • Reisepass (nur Patienten aus dem Ausland)
  • Europäische Versichertenkarte (für vorübergehend sich in der Schweiz aufhaltende Personen aus EU/EFTA Staaten

Medizinische Unterlagen


Bitte bringen Sie, sofern vorhanden, folgende medizinische Unterlagen in das Krankenhaus mit:

  • Allergiepass
  • Arztberichte
  • Blutgruppennachweis
  • Blutverdünnungsausweis (Marcumar-Pass)
  • Diätplan
  • Diabetes Tagebuch
  • EKG
  • Herzschrittmacher-Ausweis
  • Impfpass
  • Laborbefunde
  • Medikamente, die Sie zur Zeit einnehmen (möglichst Originalverpackung - alternativ, ausgefüllten Medikamentenplan Fragebogen)
  • Pflegeplan, wenn Sie bereits häusliche Pflege erhalten
  • Prothesenpass
  • Röntgenunterlagen

Medizinische Abklärungen


Das OSZ Zürich wird Sie kurz vor dem Operationstermin in der Anästhesiesprechstunde anmelden. Hier werden Sie ein ausführliches Gespräch mit dem Anästhesisten führen und einen Anästhesiefragebogen ausfüllen. Bitte füllen Sie diesen zu Ihrer eigenen Sicherheit vollständig und wahrheitsgetreu aus. Auch hier gilt die ärztliche Schweigepflicht.

Es wird mit Ihnen die Form der Anästhesie (Vollnarkose, Regionalanästhesie oder Lokalanästhesie), Ihr Fragebogen, der Ablauf, Probleme und Risiken und weitere Fragen Ihrerseits besprochen. Vielleicht können Sie sich im Vorfeld Notizen für Ihre zu stellende Fragen machen, da öfters Patienten in der Aufregung eine für sie wichtige Frage vergessen können. Sie werden auch um Ihre schriftliche Einverständniserklärung mit der vereinbarten Anästhesiemethode gebeten.

Ebenfalls vor dem geplanten Eingriff ist eine Laboruntersuchung des Blutbildes nötig. Die Blutentnahme können Sie bei Ihrem Hausarzt oder im OSZ Zürich durchführen lassen.

Medikamente


Während des Krankenhausaufenthaltes werden Sie von dem Pflegepersonal mit den für Sie nötigen Arzneien versorgt. Sollten Sie bereits regelmässig ärztlich verschriebene Medikamente einnehmen, bringen Sie diese bitte in der Originalpackung einschliesslich der Dosierungsanwendung zu unserer Information mit. Wir werden über deren weitere Anwendung entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass Sie während Ihres Spitalaufenthaltes keine privaten Medikamente ohne vorherige Absprache mit Herrn Dr. Becker oder dem diensthabenden Arzt des Spitals einnehmen .

Cave:
Falls Sie Medikamente zur Blutverdünnung (z.B. Aspirin®, Marcoumar®) einnehmen müssen, besprechen Sie bitte mit Herrn Dr. Becker, ob diese abgesetzt werden sollten.

Persönlicher Bedarf

  • Bademantel
  • Eigene Hilfsmittel (Rollstuhl, Stöcke)
  • Hausschuhe
  • Toilettenartikel

Sollte eine stationäre Aufnahme geplant sein, denken Sie zusätzlich noch an:

  • Handtücher und Waschlappen
  • Nachthemden oder Schlafanzüge (durchgehend aufknöpfbar)
  • Hör- und Sehhilfen
  • Lesestoff, Schreibsachen
  • Socken
  • Unterwäsche
  • Toilettenartikel
    • Bürste, Kamm
    • Cremes
    • Duschgel
    • Haarshampoo
    • Kosmetik
    • Rasierzeug
    • Reinigungstabletten und -dose für Gebißträger / Zahnbecher
    • Zahnbürste und Zahnpasta etc.

Denken Sie bitte daran, dass ein Krankenhaus ein öffentlicher Platz ist und Gelegenheit Diebe machen kann.

Bringen Sie bitte keine Wertsachen, Schmuck oder größere Geldbeträge mit. Es wird keine Haftung für persönliche Gegenstände übernommen.










Nach der Operation


Bei einer ambulanten Operation erfolgt die Krankenhausentlassung in Absprache mit dem verantwortlichen Anästhesiearzt und/oder dem Operateur. In der Regel ist dies nach drei bis sechs Stunden nach Operationsende.

Lassen Sie sich, wenn möglich, von einer erwachsenen Person begleiten oder mit dem Auto nach Hause fahren. Nach einem operativen Eingriff mit Voll- oder Teilnarkose dürfen Sie in der Regel 24 Stunden nicht selbstständig am Strassenverkehr teilnehmen.

Sollten Sie aus medizinischen Gründen nicht nach Hause entlassen werden können, werden Sie je nach Gesundheitszustand bis zum nächsten Tag oder länger in das Krankenhaus stationär aufgenommen.

Sollten nach Ihrer Entlassung Komplikationen wie starke Schmerzen, Schwellungen oder Blutungen auftreten, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit Herrn Dr. Becker oder bei dessen Abwesenheit mit dem diensthabenden Anästhesiearzt des Krankenhauses in Verbindung.